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Inland Waterways Service (IWS)
Republik Irland frei von MKS:
Aufhebung der Restriktionen
Am 11. Mai wurden in der Republik Irland (Eire) alle noch bestehenden Restriktionen im Zusammenhang mit der Maul- und Klauenseuche aufgehoben. Alle öffentlichen Gebäude, Parks und Sehenswürdigkeiten sind nun wieder für Irlands Besucher und Urlauber wie zuvor uneingeschränkt zugänglich. Ausnahmen können auf Gelände im Privatbesitz bestehen, wie zum Beispiel einige Gewässer und private Wanderwege.
Nach wie vor informiert die Irische Fremdenverkehrszentrale im Internet auf ihrer Homepage, zum Beispiel auch über Festivals und andere Veranstaltungen, die verschoben wurden: www.irland-urlaub.de oder T +49 69 66800950.
IFZ FfM 15.5.2001 (jvr) Pressemitteilung.

Eire: Ballinasloe (River Suck) und Boyle (River Boyle) sind seit 18. bzw. 25.5.2001 nun endgültig per Boot erreichbar. Die Seuchenteppiche und Lebensmittelkontrollen auf den Flughäfen bestehen weiterhin. RJS 26.5.01.

Eire: Die Seuchenteppiche an öffentlichen Gebäuden wurden entfernt. Bei landwirtschaftlichen Einrichtungen bleiben sie bestehen. Am Shannon-Erne Waterway (Ballinamore & Ballyconnell Canal) werden bei der Schleuse 2 die Lebensmittel genau kontrolliert, sofern Sie vom Lough Erne (River Erne) einreisen. Wenn Sie in Belturbet starten, erst in Ballyconnell (LONDIS) einkaufen. RJS 2.6.01.

Eire/Co.Fermanagh: Für Oneway Törns von Blaney (Erne) nach Cootehall (Shannon) oder vice versa wurde in der 7. Auflage des "Shannon-Erne Waterway Guide" (c) eine Beschreibung eingefügt. RJS 9.6.01.

Eire: Seit 1.1.2001 werden in Irland keine Eurocheques mehr angenommen. ec-Karte (MAESTRO) mit PIN verwenden Sie an den Bargeldautomaten. VISA und EUROCARD, MASTERCARD ist bei Kreditkarten zu empfehlen. Lesen Sie bitte zur Hinterlegung der Kaution auch den "Shannon Guide II" (c) RJS 13.6.01.

Eire: Neben dem sehr beliebtem River Shannon und Lough Erne wird auch der gemütliche Grand Canal und der einsame River Barrow immer beliebter. Es gibt auch eine Menge guter Bootsvermieter. Zwei Beispiele: Im Norden Celtic Canal Cruisers und im Süden Valley Boats (www.valleyboats.ie) Es ist aber vor einem Törn empfehlenswert den "Barrow & Grand Guide II" (c) zu lesen. RJS 17.6.01.

Florida: Wer Walt Disney World (R) in Orlando besucht, sollte auch den St. Johns River mit einem Hausboot (Houseboat) befahren. Die Hontoon Landing Marina im Volusia County bei DeLand bietet sehr schöne Boote und ein herrliches Resort. Auch im Winter geeignet, da man in den warmen Quellen von Blue Spring immer baden kann. Im "St. Johns (Florida) Cruising Guide" (c) finden Sie alle notwendigen Infos für eine Direktbuchung. Alle Boote verfügen über Funk und Telefon. Ankern ist ausdrücklich erlaubt. Für Fischer ein Paradies. Aligatoren bitte nicht füttern. RJS 17.6.01.

Eire: Der Grand Canal und dessen Barrow Line kann ab Rathangan (auch per Bahn erreichbar) auch von Anfängern befahren werden. Canalways Ireland (www.Canalways.ie) bietet neue Bargen (breite Narrowboats) mit Holzofenheizung an. Sehr gemütlich. Von der Basis gelangen Sie in 5 Minuten in den hübschen Ort mit Pubs und Supermarkt, Bank. Alle notwendigen Infos finden Sie im "Barrow & Grand Guide II" (c). Zur Anreiseberatung können Sie auch das "irland journal" verwenden. Im Baedeker "Irland" finden Sie noch mehr Attraktionen der Umgebung. RJS 24.6.01.

Hausboote: Unter diesem Begriff haben sich für Irland und England alle "Wohnboote" (bewohnbare Boote, mit Küche, WC, Dusche, Saloon und Betten) eingebürgert. Grundsätzlich werden aber Kabinenkreuzer (Yachten) und Bargen (Narrowboats) unterschieden. In Florida sind Hausboote (American Houseboat) riesige Mobilhomes auf Alupontons mit Veranda und "Dachgarten". Gemütlich, komfortabel und fahrbar sind alle Boote. Übrigens sind grosse Boote leichter zu fahren. RJS 25.6.01.

River Shannon: Anmerkungen unseres Lesers Ralf Schülke zum Shannon Guide II: Grange (Karte 6) westlich der bestehenden Einfahrt wurde ein neuer Canal gegraben. Portrunny (Karte 11) der Pub ist geschlossen. Ballymacegan (Karte 21) westlich der Insel befindet sich die Marina "Esker RiAOA". Hartley Bridge (Karte 3) die östlichste Durchfahrt ist für flussaufwärtsfahrend Boote, die westlichere für flussabwärtsfahrende Boote markiert. Cribby Island (Karte 27) östlich des schwarzen Markers soll sich auch ein neuer roter Marker befinden (prüfen). Den Kurs genau nach Karte prüfen. River Suck (Karte 18) bei der Schleuse fährt man auf das Wehr zu, wendet 90 Grad nach Backbord und dann wieder 90 Grad nach Steuerbord und ist direkt vor der Schleuse . Vor und nach der Schleuse Anleger für nur jeweils zwei Boote. Benjamin Rocks (Karte 25) die Ostroute ist zu empfehlen. Ab Marker B (Karte 26 rote Tonne) bis Scarriff ist es bei Wind ziemlich ungemütlich. Allgemein wird festgestellt, dass das Verhalten einiger Bootscrews zu wuenschen uebrig laesst. Also bitte mehr Ruecksicht auf die Miturlauber nehmen und nicht draengeln wie auf der deutschen Autobahn (Fair Play, nicht "Rambo" ist angesagt). RJS 5.7.2001

Eire/River Shannon:Aktuelle Info zu MKS von einem der besten Bootsvermieter am River Shannon speziell für Fischer. Die gesamte Situation hat sich total entspannt und wieder normalisiert. Die Einfuhr von landwirtschaftlichen Produkten war schon immer verboten und bleibt es auch. RJS 19.7.2001

England/River Themse (Thames): Selbst die Restriktionen der Wanderwege wurden aufgehoben. Die MKS Situation hat sich auch hier total normalisiert. Die Themse ist ein herrliches Revier, speziell für Liebhaber schöner Landschaften, Heritage, Rudersport und sehr alter nostalgischer Pubs. Dort gibt es auch ein "Guinness". Gegenseitige Rücksichtnahme und "fair play" wird dort gross geschrieben. RJS 19.7.2001

Eire/River Shannon: Killaloe-Limerick Waterway. Fuer Skipper mit sehr guter Erfahrung (auch Tidenstrom) und Erlaubnis des Bootsvermieters, sowie einer Anmeldung bei der Ardnacrusha Schleuse (ESB) kann jetzt bis Limerick City (Zentrum) gefahren werden. Details im neuen "Shannon Guide II ©" (Kapitäns Handbuch "Shannon Waterways" ©). Durch ein neues Wehr in Limerick wird die Wassertiefe von 1, 70 Meter garantiert. Die Durchfahrtshöhe bei den Brücken variert mit der Tide und muss an Airdraftpegeln abgelesen werden. Für Anfänger ist in Killaloe (Brücke) weiterhin absolutes Limit. Beratung durch Waveline Cruisers wird empfohlen. Die Passage durch den Abbey River sollte nur bei "Half Flood Tide" (1-2 h nach Low Tide) gemacht werden nur da ist die Strömung erträglich und die Durchfahrtshöhe mit 4 Metern (bei 3 Meter Breite im Scheitel) sichergestellt. Boote müssen mindestens 5 Knoten fahren können. Nach dem Durchfahren der blauen Fussgängerbrücke drehen Sie sofort nach Süden, knapp an den östlichen Jetties vorbei, halten sich gut vom Wehr im Westen mit den gelben Bojen frei und fahren weiter südlich bis zum Jetty von Arthur's Quay, wenden dort vor dem Sea Lock (Sarsfield Bridge) und fahren zurück zur Custom House Mooring (gleich südlich der blauen Brücke). Anlegen bei George's Quay Jetty (Nordufer östlich der Mathew's Bridge) ist wegen der Strömung meist nicht möglich. Halten Sie sich auch gut von den Mauern frei. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie nur bei Custom House Mooring übernachten. Sobald der Wasserstand mit dem Wehr bündig ist, haben Sie genügend Durchfahrtshöhe bei den Brücken für die Rückfahrt. Vor Baal's Bridge den Airdraftpegel prüfen. Die Killaloe Bridge hat eine Durchfahrtshöhe von 3,40 Meter. Daten zur TIDE ("Limerick" suchen) siehe Link "TIDE" links. Zur Zeitkalkulation: Von Killaloe bis Limerick brauchen Sie ca. 4 Stunden (mit Schleuse). RJS 03.8.2001
Hier können Sie die Tide für Limerick Dock direkt ablesen.
Es wird HW angezeigt (6h später = NW) RJS 21.9.2001

Eire-Co. Fermanagh/River Shannon-Lough Erne: Am Shannon und Erne ist das Anlegen an allen öffentlichen Anlegestellen kostenlos. In den Privatmarinas sind Sie mit Ausnahme der Wochenenden immer willkommen. Fragen Sie aber immer ob Sie bleiben dürfen (call in) und lassen Sie sich einen Platz zuweisen. Eventuell müssen Sie mit einer Gebühr rechnen (Athlone City IRP 4 pro Nacht, hier sind Sie immer willkommen). Legen Sie nie an Jetties mit "Privat" an. In der Cloondavaun Bay (L. Derg) gibt es eine neue Privatmarina. RJS 17.8.2001

Eire/River Shannon: Klicken Sie auch laufend zusätzlich auf den Link "More News" (shannon-info.de) damit Sie für den Bootsurlaub aktuell informiert sind. RJS 23.8.2001

Eire-Co. Fermanagh: Verzichten Sie nie auf das kostenlos zur Verfügung gestellte Dingi/Dinghy (Beiboot). Es ist nicht nur sehr nützlich beim Erkunden, sondern auch ein Sportgerät (rudern, fischen) und gehört zum Sicherheitskonzept (Verbindung zum Land/Telefon). In den Schleusen haben Sie bei der nötigen Umsicht und Sorgfalt keine Probleme. Auf einen Aussenborder können Sie allerdings meist verzichten. Dieser ist in Schleusen eventuell hinderlich und gefährdet. Die Benutzung des Dingis per Ruder (sowie auch per Motor, aber dann auch mit Quickstop) erfordert aber Übung und Erfahrung (besonders bei Strömung oder Wind). Halten Sie sich an die Anweisungen der Bootsvermieter, vergessen Sie aber nicht den gesunden Menschenverstand. Fahrräder dagegen, können besonders auf kleineren Booten sehr stören und die Sicherheit beeinträchtigen. Legen Sie einfach bei einem Bootsvermieter an und mieten dort Fahrräder für einen kurzen Ausflug. Details zu o.a. Themen (Seemannschaft) im Shannon Guide II ©. Auch das gelegentliche Lesen der Magazine BOOTE, STANDER, SKIPPER, AFLOAT oder YACHT ist zur Bootsurlaubsvorbereitung sehr nützlich. Meinung der Redaktion BOOTE: "Wer ein Dinghi nicht rudern kann, wird vermutlich auch nicht Boot fahren können!" Von einem Bootsurlaub ohne zumindest umfangreiche theoretische Vorbereitung rate ich dringend ab. Das Lesen von Internetseiten reicht keinesfalls. RJS 25.8.2001, 21.10.2001

Eire/River Shannon: Der Strokestown Park (per Fahrrad oder per pedes vom Kilglass Jetty erreichbar) bietet im Herrenhaus der Familie Mahon ein "Famine Museum", das an die grosse Hungersnot in den Jahren um 1840 erinnert. Der Shannon Airport wurde weiter ausgebaut und wird mittlerweile von den Charterketten DERTOUR, Kreutzer, Blaguss von allen grossen deutschen Flughaefen und von Wien angeflogen. Denken Sie auch daran, dass am Shannon ab 1.1.2002 der EURO gilt, nur am Lough Erne wird weiterhin das Pound Sterling gelten. RJS 02.9.2001


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Zuletzt bearbeitet am 10.7.2010
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